Heimreise auf Umwegen

 Dieser Beitrag spielt im August 2023

Ganderkäse ähm, Ganderkesee

Kaum wissen wir die BonBini sicher an Land, gehts wieder Richtung West, damit wir an einen unserer Lieblingsseen gelangen. Ein kurzer Einkauf im Edeka hilft beim Bunkern für einige Tage, falls der kleine Laden am Falkensteinsee nicht mehr so gut ausgestattet wäre, so Ende Hochsaison.

Ja, ja, man könnte auch in der Ostsee baden. Wahrscheinlich lässt das Elefantenbein aus 2010 noch grüssen. Damals lockte eine Feuerqualle zur Fotosession ein, die sich bitter rächte. Wie wir später hörten, gelangen Quallen unter bestimmten Wetter-Umständen massenhaft an die Oberfläche und damit auch in seichtes Wasser, wo sie sich dann behaupten.

Zielstrebig folgen wir unserer Route und lassen diesmal die Freunde in Hamburg links liegen. Aber die Köhlbrandbrücke sehen wir nun aus anderer Perspektive. Ebenso fliesst die Elbe nun nicht über dem alten Elbtunnel oben an uns durch, sondern strömt über den Autobahntunnel hin.

Nicht, dass das schlechte Wetter uns hier gerade im Stich liesse, nein, es begleitet uns auch auf unseren Umwegen.

Bau-Stau


Wenn da 15 Meter Elbe über einen durchströmen, macht man sich Gedanken.
Ist es nur ein Berg, geht man ruhigen Herzens hinein.

Gleich gehts unter der Köhlbrandbrücke durch.
Anlege-Bierchen im Camping Falkensteinsee.
Das ging der Autorin genau so, als sie vom Hafen Laboe zum Edeka marschierte.
Pflücke den Tag (Carpe diem), aber lass was hängen für morgen.
Gruss aus Hamburg.
Hier wird die Autorin morgens um acht Uhr wieder mit den im 2021 
angetroffenen Schwimmerinnen aus Bremen schwimmen.
Auch hier.


Spikeball, sehr unterhaltsam für eine recht grosse Gruppe.
Das Seglerbier.
Wir haben drin reserviert fürs Abendessen.

Dem Rasensamen tat der Regen gut.

Christoph und Gabi sahen wir dies Jahr noch nicht


Was für eine edle Haltung.
Sieht doch aus wie eine Flockenblume, ist aber eine Ackerkratzdistel.

Weisse Taubnessel.

Gabi entführt uns ins Flamingo-Gebiet an der Grenze zu Holland.

Im Schilf versteckte Goldruten.
Noli-me-tangere: Rühr-mich-nicht-an oder Springkraut.
Tatsächlich sieht man die Flamingos diesmal gut dank ihres rosafarbenen Gefieders.

Ein Floh-Knöterich.

Reich ausgestattete lokale Barock-Kirche.


Eine Malvenart: Moschusmalve (Marshmallows wurden als Arme-Leute-
Essen in Marschgebieten erfunden.) 

Eine Mohnart, die im ersten Moment wie Schöllkraut aussieht.

Ein Nachmittag in Ahaus

Was Gabi sich so alles ausdenkt, um uns eine Freude zu machen! Gestern zeigten sich die Flamingos im Zwillbrock, die Barockkirche strahlt mit ihrer Einrichtung und das Naturschutzzentrum hat gerade noch geöffnet, damit wir für die Enkel einkaufen können.

Heute gehts nach Ahaus, wo wir die Bilder sprechen lassen. Uns fällt zuhause gar nicht so viel ein, obwohl wir doch in einer wunderschönen Gegend leben, die voller zauberhafter Wandergebiete und verwunschener Seelein liegt. 

Schloss Ahaus, ganz von Wasser umgeben.




Japanischer Blüten-Hartriegel
Lampenputzergras.
Schwarzer Schwan mit Laufenten und Brandgans.
Brandgans.

Ganz schön dick, diese Stieleiche
Als ob diese Hainbuche sich aus mehreren Stämmen verdreht hätte.


Schneebeere.
Damit klar wird, wo wir sind.
Interaktiver Brunnen. Seine Figuren lassen sich bewegen.
Danke, danke, Gabi für deinen Einsatz. Morgen gehts weiter.

Münster darf nicht fehlen

Um dieses Feuer sind wir sehr froh, danke Elke und Bernd.
Weil wir von so vielen Eindrücken doch recht müde sind, kommt uns das schlechte Wetter in Münster gerade Recht.
Holz- und Keramik-Farbe inspirieren die Autorin zum Stricken 
baumwollener Putzlappen. Leider ist das Durchhalten dann an der 
unteren Grenze, weswegen Elke bis im April 2024 darauf warten muss.
Müde, hm?

Endlich schaffen wir es auch nach Dortmund

Weiter gehts mit Gruselwetter, weswegen wir in Dortmund ebenfalls auf einen Ausflug verzichten.
Marion und Christian backen für uns Pizza im Team.
Das Sträusschen macht sich nicht schlecht.

Die nächste und letzte Etappe bildet die Ferieninsel Winningen in der Mosel

Unter den Bäumen bleibts angenehm kühl.

Standorttreu, wie wir entdecken: Die Nilgänse.
Sozusagen ein Gruss aus der Heimat.

Marion, dein Tee kommt genau richtig.

Gewöhnliches Ferkelkraut.
Und schon wieder ein Knöterich: Vogelknöterich.
Auch dahinter stehen edle Pflanzen und deren Beeren.
Die Saison 2023 entschwindet langsam im Dunst.
Der Kleiber, welcher auch baumabwärts vorwärts klettern kann.
Die Habsburg heutzutage als Wahrzeichen von Heimat.


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