Dieser Beitrag spielt im Februar und März 2024
Es gibt doch immer etwas zu feiern
Schon in der Sommersaison wurden verschiedene Feiern angekündigt, die im Winter stattfinden sollen, wenn die Segelboote ihren Winterschlaf halten. Renés 70ster steht an, den wir unbedingt wieder im Gashof Oberort feiern wollen. Gabys 60ster soll auch gefeiert werden, in Vreden, wie Christiophs 50ster 2018. Doch dann ergibt sich noch ein total überraschendes Ereignis. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet und freuen uns darüber umso mehr.
Mit Freunden und Familie im Gasthof Oberort
Es ist doch so, dass Menschen, die zu einer Feier eingeladen werden, sich immer Dinge ausdenken, welche die Hauptperson erfreuen könnten. Da wir nun aber so langsam eher an eine Haushalt-Auflösung, als eine -Ausbreitung denken, kamen wir auf den Gedanken, den Geladenen zu erklären, dass wir nichts mehr brauchen. Besser sollten sie verschiedene Institutionen unterstützen, die uns persönlich, aber auch viele unserer Gäste in einer unglücklichen Situation beistehen könnten: Die holländische und deutsche Seerettungsgesellschaft. Zudem erlebte die Ostsee im Herbst einen solch unglaublichen Sturm mit Hochwasser und zerstörerischen Windseen, dass viele Häfen buchstäblich zerrissen wurden. Sogar eine kleine Insel, die sich der Verköstigung von Seglern und der Anstellung von Hilfebedürftigen verschrieben hat, wurde so weit zerstört, dass Hafen, Uferbefestigungen und Gebäude darauf beinahe dem Erdboden oder eben der Ostsee gleichgemacht wurden. Unterstützt doch diese, das nützt uns auf einem nächsten Törn, schlugen wir vor.
So konnten der Giftbude in der Schleimünde, der DGzRS und der KNRM ansehnliche Beträge überwiesen werden. Danke, danke euch allen sehr herzlich.
Doch danke natürlich ebenso herzlich für alle Geschenke, die trotzdem den Weg von euch zu uns gefunden haben und danke noch vielmehr dafür, dass ihr euch Zeit genommen habt, mit uns zu feiern. Das ist wie immer das grösste Geschenk und manchmal sogar unwiederbringlich.
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Was hat nun Unterägeri mit unserer Feier zu tun? Aus Norddeutschland fuhren Gäste hierhin, um von da aus Wanderungen zu unternehmen, wenn sie schon einmal die weite Reise auf sich genommen haben, um mit uns zu feiern. Hier besuchen wir sie. |
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Trotz Vollmond kreischte die Fahrer-Tür beim Rückwärts-Manövrieren ohren-betäubend. |
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Andere Freunde mieten sich einen Camper und verbinden das Feiern mit einer Reise. Eine Nacht bleiben sie auf dem Festgelände.
 | Die Tischsets wiederspiegeln Renés Aktivitäten zu Land und zu Wasser. Die Statuetten hatten wir letzten Sommer in Hamburg bestellt. Jede Familie nimmt sich ihre Tischsets und eine kleine Statuette heim.
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Obwohl Joli sich gar nicht gut fühlte, zeigte sie nichts davon, sondern feierte mit uns fröhlich mit. Dies ist das letzte Mal, dass wir sie sehen. Er benimmt sich wie einer unserer Gäste, fotografiert sie und unterhält uns später mit seinem Komik-Programm.
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Auch die Flaggen erzählen von den Erlebnissenn des Geburtstagskindes. |
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Stellvertretend für sein ganzes Team steht hier Hansruedi Brändli vom Oberort. |
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Ebenso stellvertretend der Hauptgang für die ganze Menueabfolge vom Apéro bis zum Desserts. |
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Nebst vorgezogenen Einzelspenden kam dieser Betrag für die DGzRS zusammen. |
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Dasselbe für die KNRM, die Niederländer Seerettungsgesellschaft, welche dies Jahr ihr 200jähriges Bestehen feiert. |
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Die Giftbude ist teilweise wieder aufgebaut bis Mitte Sommersaison.
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Wie wir in Cuxhaven hörten, fährt die DGzRS nur schon von dieser Stationierung aus täglich mindestens einmal in die Deutsche Bucht, um Gestrandeten, Verletzten oder Fahrzeugen mit Motorschaden beizustehen. Dasselbe lesen wir über die Nachbarn aus den Niederlanden, welche auch immer wieder Ratschläge geben, wie man sich vorbereiten soll, damit Notfälle auf See begrenzt bleiben würden.
Eigentlich sollten in diesem Beitrag zudem noch all die einzelnen fröhlichen Gesichter und liebevoll ausgesuchten und gefertigten Geschenke erscheinen, doch wir lassen es bei den Übersichtsfotos. Es war so unterhaltend, lecker und fröhlich, dass wir diesen Abend bestimmt nie vergessen werden.
Bei Freunden in Vreden
Wir dürfen mit unserem Camper direkt neben Doodsens Nachbarn stehen und so mit Feiern zuhause bei Gaby und Christoph beginnen. Die junge Genaration hat gebacken und tischt frischen Geburtstagskuchen mit Kaffee auf, bevor wir ins Restaurant zum Dekorieren gehen. Zum Glück können unsere Gaby-Wimpel in die Festtags-Deko mit eingebaut werden. Weil so viele Hände mithelfen, sieht der ganze Tanz- und Speisesaal bald aus, wie aus den 60er-Jahren. Ein Beamer wird später stets die aktuellen Fotos, welche auf eine bestimmte Seite geschickt werden können, als Hintergrund projizieren.
Die Feier strukturiert sich selbst und wird durch ein liebevoll ausgesuchtes Buffet, Musik und Tanz gekrönt.
Der nächste Tag gibt uns Zeit zum Ausruhen, aber auch zu einem ausgedehnten Spaziergang im Grenzgebiet Holland - Deutschland und hat als Ziel eine historische Mühle. Ihr Lieben denkt euch immer etwas Neues aus, um uns in eurer Umgebung damit zu überraschen. Danke euch ganz vielmals.
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Reise nach Vreden. |
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Die Hauptpersonen für dieses Wochenende beim Apéro im Camper. |
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Die Deko im Festsaal wird! |
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Emil ganz aufmerksam. |
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Selbstgebackenes zum 60sten. |
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Feierlicher Speisesaal. |
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Die Sechzigerjahre lassen grüssen. |
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Wir werden uns im Sommer in Harlingen treffen! |
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Hier schlafen wir gut. |
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Ausflug in die weitere Umgebung. Das Gebiet gehört teils zu Ahaus, teils zu den Niederlanden. |
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Der Zunderpilz liebt abgestorbenes Holz. |
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Die Haarmühle, faszinierende Technik. |
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Wie alt muss dieses Gebäude sein, dass es schon 1721 renoviert wurde? |
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Schön wars mit euch! Bis hoffentlich im Sommer. |
Überraschung in Ganderkesee am Falkensteinsee
Wenn wir schon im Norden sind, wollen wir auch den See einmal im Winter erleben, welchen wir zuvor zweimal in der Sommer- oder Nachsaison besucht hatten. Es ist uns bekannt, dass der Campingplatz im Winter geöffnet hat und Schwimmen möglich ist. Der Laden sei geschlossen, aber das Restaurant hat geöffnet, glaubten wir. Weil es jedoch im Umbau ist, bleibt es auch geschlossen. Zum Glück ist im Dorf vorne eine Bäckerei stationiert, welche kleine Notwendigkeiten für den Alltag führt. So können wir im Camper kochen. Wir erfahren aber auch, dass das Waldrestaurant in knapp einem Kilometer Entfernung ab Mittwoch geöffnet hat.
Weil doch Bremen in der Nähe ist, denken wir an die SY Seeziege. Wir kennen Silke und Erhard vom Segeln auf der Ostsee und haben viele schöne Stunden mit ihnen erlebt. Sollen wir sie nicht anrufen? Sie campen im Winter doch auch gerne? Wie wärs, wenn wir einen Abend zusammen verbringen? Tatsächlich, obwohl Bremen nur eine halbe Stunde entfernt ist, spannen sie ihren Wohnwagen an und reservieren sich einen Platz direkt neben uns, damit wir uns zum Abendessen und noch vorher zu einem gemütlichen Apéro bei uns im Camper treffen können.
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Wenn schon im Norden, dann Falkensteinsee! |
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Ostern wird auch gelegentlich kommen. |
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Herrlich zum Waggeln, Schwimmen, Schlemmen. |
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Ob die Hoffnung auf Nachbarn besteht? |
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Hübsch der Eingang zum Restuarant, aber nur in Betrieb als Kantine für die Umbau-Arbeiter. |
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Auf dem Rekognoszierungs-Weg zur Waldschänke. |
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Am zweiten Strand stehen jetzt auch Strohschirme. |
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Auf dem Weg ins Dorf zum Einkaufen. |
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Einige Frühblüher. Hier der Blaustern, |
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Das Scharbockskraut |
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Das Buschwindröschen |
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Eine Kirsche oder Pflaume |
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Tatsächlich, sie sind da! Haben ihren Wohnwagen geholt, ... |
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Silke und Erhard von der Seeziege aus Bremen mit uns in der Waldschänke, bevor wir uns hoffentlich im Sommer wieder sehen werden. |
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Der Fernsehturm im nächtlichen Schmuck. |
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Hochwasser auch hier. |
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Endlich, der Umbau ist fertig und die Wirte sind bereit für unser Abendessen. |
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Welchen Spruch hätte man übernehmen sollen? Die Wände zeigen für jeden etwas. |
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Prost und morgen Adieu. |
Heimweg über die Drachenburg
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Verdienter Name ... |
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... und fantastisch leckeres Essen. |